Giallo

NameGiallo
ID-NummerID 23/008
Geschlechtmännlich
Geburtsdatumgeb. ca. 07/2022
RasseEKH
Farbeschwarzweiß
Eigenschaftensozial
HaltungsformWohnungshaltung
Krankheiten/ Handicaps

Betreute Katzenkolonien sind in mehrfacher Hinsicht kleine Oasen für Streunerkatzen. Hier gibt es nicht nur Futter, frisches Wasser und auch kleine Hütten als Unterschlupf, sondern manchmal auch die begehrte Fahrkarte ins Tierheim, mit der Aussicht, ein richtiges Zuhause zu bekommen.

Inmitten der vielen Katzen, fielen der Betreuerin der Kolonie zwei ca. 8 Wochen alte Kätzchen auf, die noch viel zu klein waren, um in „freier Wildbahn“ überleben zu können. In Erinnerung an einen schönen Urlaub in Italien, nannte sie das Katzenmädchen Bianca (weiß) und das Katerchen Nero (schwarz), denn auf Italienisch klingt sogar das Wort „Müllcontainer“ melodisch wie eine Verdi-Oper. Farblich wurde sie damit beiden gerecht, denn Bianca und Nero waren zwei sogenannte Kuhkätzchen. Doch dann tauchten noch zwei weitere Brüderchen auf, die Bianca und Nero wie aus dem Gesicht geschnitten waren und Rosso (rot) und Giallo (gelb) getauft wurden. Um das Quintett komplett zu machen, traute sich schließlich noch eine kleine Maus hervor. Sie erhielt den Namen Cinta (span. = Band), da sich bei ihr ein weißer Streifen ohne einen schwarzen Nasenpunkt wie bei ihren Geschwistern durchs Gesicht zieht.

Bianca, Cinta, Giallo, Nero und Rosso (geb. ca. 07/2022) wurden eingesammelt und mit ins Tierheim genommen. Da alle unter einer juckenden Hautpilzinfektion litten, wurden sie gemeinsam in einer Quarantänebox untergebracht und behandelt. Man macht sich bei kleinen Kätzchen nicht gerade beliebt, wenn man sie regelmäßig mit einer scheußlichen Tinktur einreibt und auch unsere fünf fanden diese Begrüßung alles andere als angenehm. Entsprechend skeptisch waren sie auch zunächst Menschen gegenüber.

Zutraulicher wurden sie erst, als sie nach abgeschlossener Behandlung endlich aus der blöden und langweiligen Quarantänebox in eine Pflegestelle umziehen durften. Allen neuen Menschen begegnen sie erst einmal vorsichtig und zurückhaltend. Doch man gewinnt schnell ihr Vertrauen, wenn man sie mit interessanten Dingen, wie mit einem Federwedel oder einem Kugelspiel ablenkt. Auch für Leckerchen sind sie zu begeistern. Besonders Nero lässt sich mit einem Goodie gerne bestechen.

Mit unseren quirligen Domino-Steinchen kommt Leben in die Bude. Alle fünf verstehen sich absolut prächtig und animieren sich gegenseitig zum Spielen, gehen gemeinsam auf Erkundigungstour und kuscheln zusammen, wenn sie sich richtig ausgepowert haben. Für Jungkatzen sind gleichaltrige Spielkameraden absolut unerlässlich. So würden wir uns freuen, wenn sie vielleicht paarweise ein neues Zuhause finden könnten oder bereits von einem passenden Samtpfötchen erwartet würden. Beim Farb- und Muster-Mix hat man viele Kombinationsmöglichkeiten. Würden sie aussehen, wie ihre Namen, hätte man es leichter, sie auseinanderzuhalten. Doch unsere „volle Hand“ gleicht sich wie ein Ei dem anderen. Hier sind genaue Beobachtungsgabe und ein Kennerblick für Details gefragt.

Ob weiß, gelb, schwarz, rot oder gestreift – man hat auf jeden Fall immer Spaß mit unseren Kuhkätzchen. Die neuen Menschen sollten gerade am Anfang ein wenig Geduld mitbringen, bis sie sich nach der langen Reise richtig eingewöhnt haben. Viele Beschäftigungsmöglichkeiten wie Kletterbäume und Catwalks würden genau den Geschmack der süßen Racker treffen. Toppen könnte man dies noch durch einen schönen abgenetzten Fensterplatz, damit ihnen auch nichts entgeht, was sich draußen so abspielt oder sogar einen gesicherten Balkon als Outdoor-Spielplatz.

Bianca, Cinta, Giallo, Nero und Rosso sind quietschfidel und munter, geimpft, gechipt und negativ auf FIV und FeLV getestet. Vor ihrer Reise werden sie auch noch kastriert.

Feuriges Rot, zartes Weiß, sonniges Gelb, edles Schwarz oder doch lieber ein hübscher Streifen?

Die Wahl ist in diesem Fall allerdings keine Qual. Man bekommt immer Traumkatzen!

Bianca, Cinta, Giallo, Nero und Rosso freuen sich auch über liebe Paten, die ihre Versorgung finanziell unterstützen.